Wenn du über unsere Links kaufst, erhalten wir von Amazon eine kleine Provision, für dich ohne Mehrkosten. So finanzieren wir die Website. So wählen wir aus.
Inhalt
Aussehen und Wesen
Das Teleskopauge erkennt man sofort an seinen hervorstehenden Augen, die wie kleine Ferngläser seitlich am Kopf sitzen. Es hat einen kurzen, rundlichen Körper, eine Rückenflosse und einen kurzen oder schleierartigen Doppelschwanz. Am bekanntesten ist der Black Moor, samtig schwarz, es gibt aber auch rote, Calico- und Panda-Teleskopaugen (schwarz-weiß).
Die Form wurde vor Jahrhunderten in China gezüchtet und ist dieselbe Art wie der Goldfisch. Die Augen sind beim Schlupf noch normal und treten erst nach einigen Monaten hervor. Ein ruhiger, langsamer, gutmütiger Fisch, der in jedem Kaltwasserbecken auffällt, aber schlecht sieht und verletzliche Augen hat, deshalb braucht er eine auf ihn abgestimmte Einrichtung.
Pflege und Aquarium
Für ein Paar mindestens 120 Liter mit großzügiger Grundfläche. Was seine Pflege von anderen Goldfischen unterscheidet, ist der Schutz der Augen.
- Gefahrlose Einrichtung: keine kantigen Steine, spitzen Wurzeln, Deko mit engen Löchern oder harten Plastikpflanzen. Sand oder runder grober Kies, glatte Steine und robuste echte oder Seidenpflanzen.
- Gesicherter Filtereinlauf: Den Ansaugkorb mit einem Schwamm abdecken, damit weder Auge noch Flosse angesaugt werden.
- Sauberes Wasser: Augenverletzungen entzünden sich leicht; wöchentlich 30-50 % wechseln und Nitrat niedrig halten.
- Sanfte Strömung und gemäßigtes Licht.
Weil es schlecht sieht, findet es Futter nur langsam: nur mit anderen Teleskopaugen, ruhigen Orandas oder Löwenköpfen halten, nie mit Kometen, normalen Goldfischen oder Fischen, die an Flossen oder Augen zupfen. Ein verletztes Auge kann verloren gehen; achte auf Schwellungen und weiße Stellen. Wie jeder Goldfisch nie ins Glas und nie aussetzen.
Fütterung
Allesfresser. Gib hochwertiges, langsam sinkendes Granulat für Zuchtgoldfische, damit es das Futter am Boden findet, dazu blanchierte, geschälte Erbsen, Spinat sowie Frost-Artemia oder Mückenlarven. Füttere immer an derselben Stelle, damit es lernt, wo es suchen muss, und prüfe, ob es wirklich frisst, bevor du Reste entfernst.
Fortpflanzung
Es laicht wie andere Goldfische: Im Frühjahr treiben Männchen mit Laichknötchen die Weibchen, die klebrige Eier zwischen Pflanzen oder an einen Laichmopp abgeben. Die Jungfische schlüpfen mit normalen Augen, die sich erst über Monate verändern; viele entwickeln keine sauber geformten Teleskopaugen. Wer züchtet, sollte vorher klären, wohin die Jungtiere gehen.
Passende Mitbewohner
Arten aus unserer Datenbank, die bei Wasserwerten, Größe und Verhalten zu Teleskopauge (Goldfisch) passen. Berechnet aus den Daten der einzelnen Steckbriefe.
Antennenwels Ancistrus sp. 100 l · 22–27 °C
Metallpanzerwels Corydoras aeneus 80 l · 22–27 °C
Zebrabärbling Danio rerio 60 l · 18–25 °C
Guppy Poecilia reticulata 54 l · 22–28 °C
Platy Xiphophorus maculatus 60 l · 20–26 °C
Keilfleckbärbling Trigonostigma heteromorpha 60 l · 22–27 °C
Schwertträger Xiphophorus hellerii 120 l · 22–27 °C
Rennschnecke Neritina natalensis 20 l · 22–28 °C
Geweihschnecke Clithon corona 20 l · 22–28 °C
Pandapanzerwels Corydoras panda 60 l · 20–25 °C
Ohrgitter-Harnischwels Otocinclus vestitus 60 l · 21–26 °C
Goldfisch Carassius auratus 300 l · 10–24 °C Prüfe die Verträglichkeit deines ganzen Aquariums →
Nicht vergesellschaften mit
Beliebte Arten, die du nicht mit Teleskopauge (Goldfisch) zusammen halten solltest – und warum.
- Sumatrabarbe: zupft an langen Flossen
- Diskusfisch: unverträgliche Temperaturen
- Prachtschmerle: unverträgliche Temperaturen
- Pfauenaugenbuntbarsch (Oscar): unverträgliche Temperaturen, unverträgliches Verhalten
- Schmetterlingsbuntbarsch: unverträgliche Temperaturen
- Perlhuhnbärbling: einer kann den anderen wegen der Größe fressen
- Glühkohlensalmler: unverträgliche Temperaturen, einer kann den anderen wegen der Größe fressen
- Neonsalmler: einer kann den anderen wegen der Größe fressen
Empfohlene Ausstattung
Was du für eine gute Haltung von Teleskopauge (Goldfisch) brauchst, abgeglichen mit dem Angebot bei Amazon.
Häufige Fragen
Wie viele Liter braucht man für Teleskopauge (Goldfisch)?
Mindestens etwa 120 Liter für eine Gruppe von mindestens 2 Tieren. Mehr Platz hilft immer, die Wasserwerte stabil zu halten.
Welche Wassertemperatur braucht man für Teleskopauge (Goldfisch)?
Zwischen 15 und 24 °C: eine Kaltwasserart, die in einer normalen Wohnung keinen Heizstab braucht. pH-Wert 6.5 bis 8.
Mit welchen Fischen lässt sich Teleskopauge (Goldfisch) vergesellschaften?
Nach Wasserwerten, Größe und Verhalten passen Arten wie Antennenwels, Metallpanzerwels, Zebrabärbling, Guppy und Platy. Mit unserem Verträglichkeitsrechner kannst du dein ganzes Aquarium prüfen.
Teleskopauge (Goldfisch): Ist die Haltung mit Garnelen möglich?
Nicht empfehlenswert: Wegen der Größe oder aus Instinkt werden Garnelen gefressen.

