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Inhalt
Aussehen und Wesen
Der Zebrabärbling ist ein kleiner Fisch aus Indien, Bangladesch und Nepal mit blauen und goldenen Längsstreifen über den ganzen Körper. Es gibt Schleier-, Leoparden- und Goldformen. Außerdem ist er eines der am besten erforschten Labortiere der Welt, gerade weil er so einfach zu halten und zu vermehren ist.
Im Aquarium fällt er durch seine unermüdliche Energie auf: Er schwimmt ständig im oberen Bereich, jagt seine Artgenossen und schießt zum Futter. Anfängerfehler verzeiht er besser als fast jeder andere Fisch, das Einfahren des Beckens ersetzt das aber nicht. Gentechnisch veränderte, fluoreszierende Formen (GloFish) sind in der EU nicht zugelassen.
Pflege und Aquarium
Trotz seiner geringen Größe ist er ein schneller Schwimmer: Für einen Schwarm ab acht Tieren sollte das Becken mindestens 60 cm lang sein und 60 Liter fassen. Die Länge zählt mehr als die Höhe.
- Abdeckung: Zebrabärblinge springen, vor allem bei Schreck oder beim Balzen.
- Wasser: anspruchslos bei pH und Härte; sie mögen sauerstoffreiches Wasser, etwas Strömung und gemäßigte Temperaturen.
- Einrichtung: Pflanzen hinten und seitlich, Vordergrund und Oberfläche frei lassen.
- Mitbewohner: Panzerwelse, andere Bärblinge, ruhige Barben, Rasboras und lebhafte Lebendgebärende.
Zu zweit oder zu dritt sind sie gestresst und können langsame, langflossige Fische wie Kampffische oder Skalare bedrängen; im großen Schwarm bleibt die Jagerei unter Artgenossen. Nicht mit Arten für sehr warmes Wasser wie Diskus kombinieren.
Fütterung
Er frisst fast alles. Ein feines, hochwertiges Flockenfutter als Basis und zwei- bis dreimal pro Woche Frostfutter wie Artemia, Daphnien oder Mückenlarven sorgen für schöne Farben. Da er oben und im Mittelwasser frisst, sollten Bodenfische eigenes sinkendes Futter bekommen.
Fortpflanzung
Einer der am leichtesten zu züchtenden Fische. Die Weibchen streuen Hunderte nicht klebende Eier, die zu Boden sinken und von den Eltern gefressen werden. Ein separates Becken mit Murmeln, Laichrost oder dichtem Moos, niedrigem Wasserstand, einem Männchen und zwei Weibchen genügt; gelaicht wird meist bei Tagesanbruch. Eltern entfernen, Jungfische mit Infusorien und dann Artemia füttern.
Passende Mitbewohner
Arten aus unserer Datenbank, die bei Wasserwerten, Größe und Verhalten zu Zebrabärbling passen. Berechnet aus den Daten der einzelnen Steckbriefe.
Antennenwels Ancistrus sp. 100 l · 22–27 °C
Metallpanzerwels Corydoras aeneus 80 l · 22–27 °C
Platy Xiphophorus maculatus 60 l · 20–26 °C
Keilfleckbärbling Trigonostigma heteromorpha 60 l · 22–27 °C
Glühkohlensalmler Hyphessobrycon amandae 40 l · 23–28 °C
Neonsalmler Paracheirodon innesi 60 l · 20–26 °C
Schwertträger Xiphophorus hellerii 120 l · 22–27 °C
Bitterlingsbarbe Puntius titteya 60 l · 23–27 °C
Sumatrabarbe Puntigrus tetrazona 100 l · 22–26 °C
Rennschnecke Neritina natalensis 20 l · 22–28 °C
Geweihschnecke Clithon corona 20 l · 22–28 °C
Pandapanzerwels Corydoras panda 60 l · 20–25 °C Prüfe die Verträglichkeit deines ganzen Aquariums →
Nicht vergesellschaften mit
Beliebte Arten, die du nicht mit Zebrabärbling zusammen halten solltest – und warum.
- Goldfisch: einer kann den anderen wegen der Größe fressen
- Diskusfisch: unverträgliche Temperaturen
- Skalar: unverträgliche Temperaturen, einer kann den anderen wegen der Größe fressen
- Prachtschmerle: unverträgliche Temperaturen, einer kann den anderen wegen der Größe fressen
- Pfauenaugenbuntbarsch (Oscar): einer kann den anderen wegen der Größe fressen, unverträgliches Verhalten
- Schmetterlingsbuntbarsch: unverträgliche Temperaturen
Empfohlene Ausstattung
Was du für eine gute Haltung von Zebrabärbling brauchst, abgeglichen mit dem Angebot bei Amazon.
Häufige Fragen
Wie viele Liter braucht man für Zebrabärbling?
Mindestens etwa 60 Liter für eine Gruppe von mindestens 8 Tieren. Mehr Platz hilft immer, die Wasserwerte stabil zu halten.
Welche Wassertemperatur braucht man für Zebrabärbling?
Zwischen 18 und 25 °C bei einem pH-Wert von 6 bis 8.
Mit welchen Fischen lässt sich Zebrabärbling vergesellschaften?
Nach Wasserwerten, Größe und Verhalten passen Arten wie Antennenwels, Metallpanzerwels, Platy, Keilfleckbärbling und Glühkohlensalmler. Mit unserem Verträglichkeitsrechner kannst du dein ganzes Aquarium prüfen.
Zebrabärbling: Ist die Haltung mit Garnelen möglich?
Ja: Erwachsene Garnelen werden meist nicht gefressen, einzelne Jungtiere können aber verloren gehen. Viel Moos im Aquarium bietet dem Nachwuchs Verstecke.
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