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Tigergarnele

Tigergarnele: gestreifte Caridina, toleranter als die Crystal Red. Becken ab 25 Litern, weiches bis mittelhartes Wasser, stabil und kupferfrei.

Von Das AcuarioSano-Team Aktualisiert am 3 Min. Lesezeit
Tigergarnele (Caridina mariae)
Foto: LaesaMajestas · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Kurzprofil

Caridina mariae

Wissenschaftlicher Name
Caridina mariae
Gruppe
Garnelen
Herkunft
Asien
Schwierigkeit
Mittel
Endgröße
3 cm
Mindestbecken
25 l
Mindestgruppe
10 Tiere
Temperatur
18–25 °C
pH
6–7,5
Härte (GH)
4–12 °dGH
Verhalten
Friedlich
Ernährung
Allesfresser
Lebenserwartung
2 Jahre
Fortpflanzung
Eierlegend
Pflanzenfreundlich
Ja

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Inhalt +

Aussehen und Wesen

Die Tigergarnele (Caridina mariae, oft als Caridina cf. cantonensis „Tiger“ gehandelt) stammt aus Südchina. Ihren Namen verdankt sie den feinen dunklen Streifen auf dem durchscheinenden oder bernsteinfarbenen Körper. Neben der Wildform gibt es begehrte Zuchtformen wie die Blue Tiger, die Orange Eye Blue Tiger (OEBT) und die Black Tiger.

Sie ist ein guter Zwischenschritt zwischen Neocaridina und Bienengarnelen: Sie toleriert etwas breitere Wasserwerte als die Crystal Red, bevorzugt aber weiterhin weiches, stabiles Wasser. Empfehlenswert für Halter mit etwas Garnelenerfahrung. Wie bei allen Garnelen sind ein eingefahrenes Becken und eine sorgfältige Eingewöhnung Pflicht.

Pflege und Aquarium

Sie mag weiches bis mittelhartes, eher kühles und sehr stabiles Wasser.

  • Becken: ab 25 Litern, eingefahren, mit Moos, Laub und Holz für reichlich Biofilm.
  • Wasser: weiches Leitungswasser oder ein Verschnitt aus Osmose- und Leitungswasser. Soil hilft, ist aber nicht so zwingend wie bei der Crystal Red.
  • Temperatur: möglichst unter 25 °C; Wärme verkürzt die Lebensdauer.
  • Eingewöhnung: langsam per Tröpfchenmethode.
  • Kupfer: giftig. Jedes Mittel vor der Anwendung prüfen.

Sie ist friedlich und lebt mit Schnecken und Kleinstfischen zusammen, auch wenn der Nachwuchs in Becken mit Fischen meist verschwindet. Wer die Farbform rein halten will, setzt sie nicht mit Bienengarnelen (Crystal Red, Crystal Black) zusammen: Sie kreuzen sich zu sogenannten „Tibees“. Mit Neocaridina kreuzt sie sich nicht.

Fütterung

Allesfresser, der den ganzen Tag Biofilm und Algen abweidet. Mit Caridina-Futter, überbrühtem Gemüse und Seemandelbaumblättern ergänzen, in kleinen Portionen, die nach wenigen Stunden verzehrt sind. Etwas eiweißreiches Futter einmal pro Woche unterstützt tragende Weibchen. Ohne ausreichend Biofilm wachsen Jungtiere langsam oder überleben nicht; ein eingefahrenes Becken mit Laub ist daher wichtiger als teures Futter.

Fortpflanzung

Sie vermehrt sich im Süßwasser ohne Larvenstadium. Das Weibchen trägt die Eier etwa 4 Wochen unter dem Hinterleib, dann schlüpfen fertige Jungtiere, die sich im Moos verstecken. Kolonien wachsen langsamer als bei Neocaridina. Farbformen bringen immer wieder wildfarbene Jungtiere hervor; diese aussortieren, wenn eine einheitliche Linie gewünscht ist. Gute, stabile Wasserwerte fördern die Eiablage.

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Häufige Fragen

Wie viele Liter braucht man für Tigergarnele?+

Mindestens etwa 25 Liter für eine Gruppe von mindestens 10 Tieren. Mehr Platz hilft immer, die Wasserwerte stabil zu halten.

Welche Wassertemperatur braucht man für Tigergarnele?+

Zwischen 18 und 25 °C bei einem pH-Wert von 6 bis 7.5.

Mit welchen Fischen lässt sich Tigergarnele vergesellschaften?+

Nach Wasserwerten, Größe und Verhalten passen Arten wie Antennenwels, Bitterlingsbarbe, Rennschnecke, Geweihschnecke und Metallpanzerwels. Mit unserem Verträglichkeitsrechner kannst du dein ganzes Aquarium prüfen.

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