Wenn du über unsere Links kaufst, erhalten wir von Amazon eine kleine Provision, für dich ohne Mehrkosten. So finanzieren wir die Website. So wählen wir aus.
Inhalt
Aussehen und Wesen
Copadichromis borleyi ist ein Haplochromine aus dem Malawisee und gehört zu den „Utaka“, Freiwasser-Buntbarschen, die nahe den Felsen stehen und sich von Plankton ernähren. Dominante Männchen haben einen blauen Kopf und Körper sowie je nach Population rote, orange oder gelbe Flossen; die Form „Kadango“ bzw. Redfin ist die bekannteste. Weibchen sind silbrig mit drei dunklen Flecken an der Flanke.
Er zählt zu den friedlichsten Haplochrominen: revierbildend vor allem beim Laichen und kaum geneigt, andere Fische zu jagen. Damit ist er eine hervorragende Wahl für ein Haplochrominen- und Aulonocara-Becken oder für alle, die Malawi-Farben ohne Mbuna-Aggression suchen.
Pflege und Aquarium
Mit rund 15 cm und großem Schwimmdrang braucht er ein langes Becken: Planen Sie 400 Liter und 150 cm Kantenlänge für ein Männchen mit drei oder mehr Weibchen. Wie bei allen Malawis muss das Wasser hart, alkalisch und sauerstoffreich sein.
- Einrichtung: Sand, einige große Steine hinten oder seitlich und eine weite freie Schwimmzone in der Mitte.
- Pflanzen: bleiben meist verschont; hartwasserverträgliche Vallisnerien, Anubias und Cryptocorynen eignen sich.
- Vergesellschaftung: andere friedliche Haplochrominen und Kaiserbuntbarsche. Aggressive Mbuna meiden, sie schüchtern ihn ein und nehmen ihm das Futter weg. Garnelen und Jungfische werden gefressen.
- Typische Fehler: Weibchen anderer Copadichromis dazusetzen (Hybriden), zu kurze Becken oder zu aggressive Mitbewohner.
Eingefahrenes Becken, Heizer, gute Filterung und wöchentlich 30 % Wasserwechsel.
Fütterung
Im See filtert er Zooplankton aus dem Freiwasser. Im Aquarium nimmt er feines Malawi-Granulat oder Flocken gut an, ergänzt durch gefrorene Artemia, Mysis oder Cyclops. Da er auf häufige kleine Beute eingestellt ist, verteilen Sie das Futter am besten auf zwei bis drei kleine Mahlzeiten täglich. Rinderherz meiden.
Fortpflanzung
Er ist ein maternaler Maulbrüter. Das Männchen verteidigt ein kleines Revier, oft an einem Stein, und umwirbt das Weibchen in seinen intensivsten Farben. Dieses trägt 30 bis 60 Eier etwa drei Wochen im Maul und entlässt dann selbstständige Jungfische. In einem ruhigen Becken ohne aggressive Arten gelingt die Vermehrung problemlos.
Passende Mitbewohner
Arten aus unserer Datenbank, die bei Wasserwerten, Größe und Verhalten zu Copadichromis borleyi passen. Berechnet aus den Daten der einzelnen Steckbriefe.
Metallpanzerwels Corydoras aeneus 80 l · 22–27 °C
Rennschnecke Neritina natalensis 20 l · 22–28 °C
Geweihschnecke Clithon corona 20 l · 22–28 °C
Molly (Spitzmaulkärpfling) Poecilia sphenops 100 l · 24–28 °C
Schwertträger Xiphophorus hellerii 120 l · 22–27 °C
Feuermaulbuntbarsch Thorichthys meeki 200 l · 24–29 °C
Riesenbärbling Devario aequipinnatus 240 l · 20–26 °C
Gelber Labidochromis Labidochromis caeruleus 200 l · 24–28 °C
Paradiesfisch Macropodus opercularis 80 l · 16–26 °C
Blaupunktbuntbarsch Andinoacara pulcher 200 l · 22–28 °C
Australischer Regenbogenfisch Melanotaenia splendida 200 l · 22–28 °C
Celebes-Sonnenstrahlfisch Marosatherina ladigesi 100 l · 24–28 °C Prüfe die Verträglichkeit deines ganzen Aquariums →
Nicht vergesellschaften mit
Beliebte Arten, die du nicht mit Copadichromis borleyi zusammen halten solltest – und warum.
- Bitterlingsbarbe: unverträglicher pH-Wert, einer kann den anderen wegen der Größe fressen
- Pandapanzerwels: unverträgliche Temperaturen, unverträglicher pH-Wert, einer kann den anderen wegen der Größe fressen
- Zebrabärbling: unverträgliche Temperaturen, einer kann den anderen wegen der Größe fressen
- Diskusfisch: unverträgliche Temperaturen, unverträglicher pH-Wert
- Guppy: einer kann den anderen wegen der Größe fressen
- Ohrgitter-Harnischwels: unverträglicher pH-Wert, einer kann den anderen wegen der Größe fressen
- Schmetterlingsbuntbarsch: unverträgliche Temperaturen, unverträglicher pH-Wert, einer kann den anderen wegen der Größe fressen
- Keilfleckbärbling: unverträglicher pH-Wert, einer kann den anderen wegen der Größe fressen
Empfohlene Ausstattung
Was du für eine gute Haltung von Copadichromis borleyi brauchst, abgeglichen mit dem Angebot bei Amazon.
Häufige Fragen
Wie viele Liter braucht man für Copadichromis borleyi?
Mindestens etwa 400 Liter für eine Gruppe von mindestens 4 Tieren. Mehr Platz hilft immer, die Wasserwerte stabil zu halten.
Welche Wassertemperatur braucht man für Copadichromis borleyi?
Zwischen 24 und 27 °C bei einem pH-Wert von 7.5 bis 8.5.
Mit welchen Fischen lässt sich Copadichromis borleyi vergesellschaften?
Nach Wasserwerten, Größe und Verhalten passen Arten wie Metallpanzerwels, Rennschnecke, Geweihschnecke, Molly (Spitzmaulkärpfling) und Schwertträger. Mit unserem Verträglichkeitsrechner kannst du dein ganzes Aquarium prüfen.
Copadichromis borleyi: Ist die Haltung mit Garnelen möglich?
Nicht empfehlenswert: Wegen der Größe oder aus Instinkt werden Garnelen gefressen.
Das könnte dich auch interessieren
Afrikanische Buntbarsche → Zierfische → Aquarium-Komplettratgeber →



