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Schnecken sind die stillen Helfer im Aquarium. Sie fressen Algen, Futterreste und abgestorbene Pflanzenteile und lockern teils den Bodengrund auf. Manche Arten gelten als Plage, andere werden gezielt eingesetzt.
In dieser Gruppe findest du die Rennschnecke (Neritina natalensis) und die Geweihschnecke, die hervorragend Algen fressen und sich im Süßwasser nicht vermehren, die Posthornschnecke, die Raubschnecke Anentome helena, die andere Schnecken frisst, die grabende Turmdeckelschnecke, die farbenfrohen Tylomelania aus Sulawesi und die Blasenschnecke, die meist ungewollt mit Pflanzen ins Becken kommt.
- Kalk: Schnecken brauchen ausreichend Karbonathärte für ihr Gehäuse; in sehr weichem Wasser lösen sich die Häuser auf.
- Vermehrung: Massenvermehrung ist meist ein Zeichen für zu viel Futter.
- Rennschnecken: legen weiße Eikapseln an Steine und Holz, aus denen nichts schlüpft.
- Fressfeinde: Kugelfische und Schmerlen fressen Schnecken.
Die Apfelschnecke (Pomacea) ist in der EU wegen ihres Invasionspotenzials verboten und wird hier bewusst nicht empfohlen. Setze Aquarienschnecken niemals in Teichen oder Gewässern aus.
Schnecken
| Art | Min. Liter | Größe | Temp. | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|---|
| Geweihschnecke Clithon corona | 20 l | 1,5 cm | 22–28 °C | Leicht |
| Rennschnecke Neritina natalensis | 20 l | 2,5 cm | 22–28 °C | Leicht |
| Blasenschnecke Physella acuta | 10 l | 1 cm | 15–28 °C | Leicht |
| Malaiische Turmdeckelschnecke Melanoides tuberculata | 20 l | 3 cm | 20–30 °C | Leicht |
| Posthornschnecke Planorbarius corneus | 20 l | 3 cm | 15–25 °C | Leicht |
| Raubturmdeckelschnecke Anentome helena | 20 l | 2,5 cm | 22–28 °C | Leicht |
| Tylomelania (Sulawesi-Schnecke) Tylomelania sp. | 60 l | 8 cm | 26–30 °C | Mittel |
Keine Art erfüllt diese Filter.