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Krebse und Krabben bringen ein ganz eigenes Verhalten ins Aquarium: Sie klettern, graben, verteidigen kleine Reviere und gehen nachts auf Futtersuche. Für das Heimaquarium kommen vor allem kleine Arten in Frage.
In dieser Gruppe findest du den Mexikanischen Zwergflusskrebs (Cambarellus patzcuarensis), der in seiner orangefarbenen Form nur etwa 4 cm groß wird und schon in Becken ab etwa 40-60 Litern Platz findet, sowie die Vampirkrabbe (Geosesarma), eine semi-terrestrische Krabbe, die ein Aquaterrarium mit großem Landteil braucht.
- Verstecke: Höhlen, Röhren und Pflanzen, besonders für die Zeit nach der Häutung, in der die Tiere weich und verletzlich sind.
- Ausbruchsschutz: Krebse und Krabben klettern an Schläuchen nach oben – das Becken muss dicht abgedeckt sein.
- Vergesellschaftung: Zwergkrebse knabbern an schlafenden Fischen und fressen Garnelen; am besten im Artbecken.
- Futter: Futtertabletten, Gemüse, Laub und gelegentlich Frostfutter.
Wichtig für Europa: Große Flusskrebse wie der Marmorkrebs, der Rote Amerikanische Sumpfkrebs (Procambarus clarkii) und weitere Arten stehen auf der EU-Liste invasiver Arten. Haltung, Zucht und Handel sind verboten. Auch erlaubte Arten dürfen niemals ausgesetzt werden.
Krebse und Krabben
| Art | Min. Liter | Größe | Temp. | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|---|
| Oranger Zwergflusskrebs (CPO) Cambarellus patzcuarensis | 54 l | 4 cm | 18–25 °C | Leicht |
| Vampirkrabbe Geosesarma sp. | 40 l | 3 cm | 22–28 °C | Mittel |
Keine Art erfüllt diese Filter.