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Inhalt
Aussehen und Wesen
Die Rotala wallichii ist eine Stängelpflanze aus Süd- und Südostasien mit hauchfeinen, fast nadelförmigen Blättern in dichten Quirlen. Gut gepflegt färben sich die Triebspitzen rosa, rot oder violett, und eine Gruppe wirkt wie ein zarter Staubwedel, der in der Strömung schwingt.
Sie gehört zu den schönsten, aber auch zu den anspruchsvollsten Rotala-Arten. Für ein Becken ohne CO2 ist sie nicht geeignet; dort löst sie sich innerhalb weniger Wochen auf. Gedacht ist sie für Aquarianer mit gut ausgestatteten Pflanzenbecken oder Aquascapes, die im Hinter- oder Seitenbereich einen feinen Farbakzent setzen wollen.
Pflege und Aquarium
Sie lässt sich in gut beleuchteten Becken ab etwa 45 bis 60 Litern pflegen, entscheidend sind aber die Bedingungen, nicht die Größe. Setze sie in Gruppen mit 1 bis 2 cm Abstand zwischen den Stängeln in den Hintergrund oder an die Seiten, wo sie direktes Licht bekommt.
- Licht: stark. Ohne genug Licht verliert sie die unteren Blätter und die Farbe.
- CO2: unverzichtbar, stabil und ausreichend dosiert.
- Wasser: weich und leicht sauer. In hartem Wasser kümmert sie und die Spitzen verkrüppeln.
- Bodengrund: nährstoffreicher Soil, der zudem das Wasser enthärtet.
Sie passt zu kleinen Fischen und Garnelen; wühlende oder pflanzenfressende Arten zerstören die zerbrechlichen Stängel schnell. Typische Fehler: Kauf für ein Becken ohne CO2, Platzierung im Schatten höherer Pflanzen und Fadenalgen, die sich in den feinen Blättern verfangen und kaum zu entfernen sind.
Düngung und Rückschnitt
Sie braucht eine vollständige, regelmäßige Düngung: Makronährstoffe (Stickstoff, Phosphor, Kalium) und Spurenelemente mit reichlich Eisen, das die Rotfärbung verstärkt. Weißliche oder verdrehte Spitzen deuten meist auf Eisen- oder Spurenelementmangel oder zu hartes Wasser hin. Schneide häufig, damit die Gruppe dicht bleibt: Triebspitzen kappen und neu stecken. Verkahlt die Basis, setzt du besser die ganze Gruppe aus gesunden Spitzen neu, statt alte Stängel immer wieder zu kürzen.
Vermehrung
Die Vermehrung erfolgt über Stecklinge. Schneide 8 bis 10 cm lange Triebspitzen, entferne die unteren Blätter vorsichtig, da die Stängel dünn sind, und setze sie mit einer Pinzette zu zweit oder zu dritt ein. Bei guten Bedingungen bewurzeln sie sich schnell. Die gekürzten Reststücke treiben seitlich aus. Neue Triebe sind anfangs oft grün; die Farbe kommt mit genug Licht, CO2 und Eisen.
Empfohlene Ausstattung
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Häufige Fragen
Wie viel Licht und CO₂ braucht man für Rotala wallichii?
Licht: viel. CO₂: unverzichtbar. Wachstum: schnell.
Ist sie eine gute Pflanze für Einsteiger?
Für den Einstieg nicht ideal: Sie braucht gutes Licht, CO₂ und konstante Düngung.
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