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Killifische sind eierlegende Zahnkarpfen und gehören zu den farbenprächtigsten Süßwasserfischen überhaupt. Viele Arten stammen aus Afrika, wo sie in kleinen Bächen, Sümpfen oder sogar periodisch austrocknenden Pfützen leben.
In dieser Gruppe findest du den Bunten Prachtkärpfling (Aphyosemion australe, Kap Lopez), Gardners Prachtkärpfling, den Streifenhechtling (Aplocheilus lineatus) und den Prachtgrundkärpfling Nothobranchius rachovii. Letzterer ist ein Saisonfisch: In der Natur lebt er nur wenige Monate, seine Eier überdauern die Trockenzeit im Schlamm.
- Haltung: oft paarweise oder ein Männchen mit mehreren Weibchen in eigenen Artbecken; Männchen sind untereinander streitlustig.
- Becken: dicht bepflanzt, Schwimmpflanzen, gedämpftes Licht und wenig Strömung.
- Abdeckung: Killis springen hervorragend – das Becken muss gut abgedeckt sein.
- Futter: überwiegend Lebend- und Frostfutter; Trockenfutter wird nicht von allen angenommen.
Der Streifenhechtling wird etwa 10 cm groß und frisst kleine Fische und Garnelen. Viele Killis vertragen etwas kühleres Wasser und sind ein spannendes Projekt für Aquarianer, die Zucht und Artbecken lieben. Eier vieler Arten werden sogar per Post zwischen Züchtern verschickt.
Killifische
| Art | Min. Liter | Größe | Temp. | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|---|
| Bunter Prachtkärpfling (Kap Lopez) Aphyosemion australe | 40 l | 5,5 cm | 21–25 °C | Mittel |
| Rachows Prachtgrundkärpfling Nothobranchius rachovii | 40 l | 5 cm | 22–26 °C | Schwer |
| Stahlblauer Prachtkärpfling Fundulopanchax gardneri | 40 l | 6 cm | 20–26 °C | Mittel |
| Streifenhechtling Aplocheilus lineatus | 100 l | 10 cm | 22–27 °C | Leicht |
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